E-LKW & Ladeinfrastruktur: Praxisnahe Beratung für Flotten
Planung von Fahrzeugen, Ladeinfrastruktur und Netzanschluss für kommunale Betriebe, Speditionen und Logistik
Planung von Fahrzeugen, Ladeinfrastruktur und Netzanschluss für kommunale Betriebe, Speditionen und Logistik
Für Entsorgungsbetriebe, Stadtreinigungen, Stadtentwässerungen, Grünflächenämter und Bauhöfe. Wir prüfen, welche Abfallsammelfahrzeuge, Kehrmaschinen, Saug-Spülfahrzeuge und anderen Sonderfahrzeuge elektrisch fahren können und was das für Betriebshof und Netzanschluss bedeutet.
Vom Verteilerverkehr in der Stadt bis zum Sattelzug auf der Langstrecke. Wir werten Ihre Touren aus und prüfen, welche Einsätze mit welcher Technologie machbar und wirtschaftlich sind. Dazu planen wir die Ladeinfrastruktur auf Ihrem Betriebsgelände.
Elektrische LKW und Sonderfahrzeuge gibt es heute für viele Einsätze. Ob sie im eigenen Betrieb funktionieren, hängt von Touren und Standzeiten ab, von Aufbauten und Nebenverbrauchern, von den Lademöglichkeiten am Betriebshof und vom Netzanschluss. Genau das klären wir, Schritt für Schritt.
Welche Fahrzeuge und Einsätze sich umstellen lassen, mit welcher Technologie und zu welchen Kosten
Ladeinfrastruktur und Netzanschluss am Betriebshof nach dem tatsächlichen Bedarf
Lastenhefte, die Hersteller vergleichbar anbieten können, und Wertung der Angebote
Mit unserer Planungssoftware eplan simulieren wir die Einsätze ganzer Flotten: Energiebedarf, Ladezustand, Nachladebedarf und den Lastgang am Netzanschluss. So lassen sich Varianten von Fahrzeugen, Ladestrategien und Infrastruktur vergleichen, bevor investiert wird. Wie wir dabei vorgehen, zeigt unser Planungsansatz.
Unsere Wurzeln liegen am Institut für Stromrichtertechnik und Elektrische Antriebe (ISEA) der RWTH Aachen, seit über zehn Jahren planen wir elektrische Flotten in Europa und den USA. Wissen zu Batterien, Ladetechnik und Energieversorgung aus Forschungs- und Demonstrationsprojekten fließt direkt in unsere Planung ein.
Wir sind an keinen Hersteller von Fahrzeugen oder Ladetechnik gebunden. Batterie, Brennstoffzelle und alternative Kraftstoffe bewerten wir nach Gesamtkosten und Emissionen für Ihre Einsätze.










Online-Seminare mit Praxiswissen zur Elektrifizierung von Fahrzeugflotten
Eine Stunde, ein Thema, kostenlos. In unserer Seminarreihe geben wir Wissen aus unseren Projekten weiter: von der Technologiewahl über Machbarkeit und Ladeinfrastruktur bis zu Netzanschluss und Förderung.
Für viele Einsätze ja, vor allem wenn die Fahrzeuge täglich auf den Betriebshof zurückkehren. Es kommt auf den Energiebedarf des ganzen Tages an: Neben der Fahrt brauchen auch Aufbauten wie Kühlaggregat, Presse oder Kehr- und Saugaggregat Energie, bei Kälte zusätzlich die Heizung. Ob die Batterie reicht oder unterwegs nachgeladen werden muss, zeigt die Auswertung der tatsächlichen Touren in einer Machbarkeitsstudie.
Das hängt vom Einsatz und von den Bedingungen vor Ort ab. Im Verteilerverkehr und im kommunalen Einsatz fällt die Wahl heute häufig auf den batterieelektrischen Antrieb. Wir prüfen zuerst, welche Technologie die Einsätze technisch abdeckt, und vergleichen dann für die geeigneten Optionen Gesamtkosten und Emissionen (CO2, Stickoxide, Feinstaub).
Elektrische Fahrzeuge sind in der Anschaffung teurer. Im Betrieb sind sie oft günstiger, weil Energie und Wartung weniger kosten und die Maut je nach Einsatz geringer ausfällt. Dazu kommen Ladeinfrastruktur, gegebenenfalls ein stärkerer Netzanschluss und Kosten für betriebliche Anpassungen, etwa in der Tourenplanung oder beim Personaleinsatz. Vergleichbar wird das erst über die Gesamtkosten der Nutzungsdauer (TCO), gerechnet mit den Daten Ihrer Einsätze.
Das hängt davon ab, wie viel Energie nachgeladen werden muss und wie lange das Fahrzeug dafür steht. Meist wird im eigenen Betriebshof geladen: Dort stehen die Fahrzeuge am längsten, der Strom ist günstiger als an öffentlichen Ladepunkten, und oft genügt eine moderate Leistung. Hohe Ladeleistungen braucht es vor allem für Zwischenladungen in kurzen Pausen, etwa beim Kunden oder unterwegs. Anzahl und Leistung der Ladepunkte legen wir in der Infrastrukturplanung anhand der tatsächlichen Standzeiten fest.
Häufig ist der Netzanschluss der Engpass, nicht die Ladetechnik. Die nötige Anschlussleistung hängt weniger von der Zahl der Ladepunkte ab als davon, wie viele Fahrzeuge gleichzeitig laden. Ein Lademanagement verteilt die Ladevorgänge über die Standzeit und senkt so die Spitzenlast. Ob der vorhandene Anschluss reicht, sollte früh geklärt werden, weil ein neuer oder verstärkter Anschluss lange Vorlaufzeiten haben kann. Wie wir die Anschlussleistung berechnen, beschreibt unser Planungsansatz.
Ja, und selbst erzeugter Strom ist meist günstiger als Netzstrom, weil unter anderem keine Netzentgelte anfallen. Wie viel davon in die Fahrzeuge fließt, hängt davon ab, wann sie auf dem Hof stehen: PV-Strom fällt tagsüber an, geladen wird oft nachts. Fahrzeuge, die schon am frühen Nachmittag zurückkehren, etwa in der Abfallsammlung, können einen Teil davon direkt nutzen. Ob sich zusätzlich ein Batteriespeicher lohnt, zeigt der Abgleich von Erzeugung und Ladebedarf über den Tag.
Meist mehrere Jahre, weil Fahrzeuge in der Regel erst am Ende ihrer Nutzungsdauer ersetzt werden. Am Anfang steht die Auswertung der Einsätze: Sie zeigt, welche Fahrzeuge sich als erste eignen und was Betriebshof und Netzanschluss leisten müssen. In einer Umstellungsplanung wird daraus ein Zeitplan: welche Fahrzeuge wann ersetzt werden, ab wann welche Ladeinfrastruktur bereitstehen muss und wie sich das finanzieren lässt.
Förderprogramme von EU, Bund und Ländern ändern sich häufig und laufen teils nur über befristete Förderaufrufe. Je nach Programm werden Fahrzeuge, Ladeinfrastruktur oder Netzanschluss gefördert, in vielen Fällen auch die vorbereitende Planung. In der Förderberatung prüfen wir, welche Programme für Ihr Vorhaben infrage kommen, und unterstützen bei der Antragstellung.